Dr. phil. Christiane Schäfer M.A.

(Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gesangbucharchiv)

ChristianeSchaefer

Telefon:

0 61 31 / 39-2 06 92

E-mail:

christiane.schaefer@uni-mainz.de

Besucheranschrift:

Gesangbucharchiv, Friedrich-von-Pfeiffer-Weg 9, 1. OG rechts, Termine nach Vereinbarung

Vita:

  • Geboren am 25.07.1970 in Wiesbaden
  • Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 1997 Magisterabschluss im Fach Neuere Literaturwissenschaft, Buchwissenschaft und Volkskunde
  • Promotionsstipendiatin des Graduiertenkollegs „Geistliches Lied und Kirchenlied interdisziplinär“ in Mainz (DFG)
  • 2004 Promotion im Fach Neuere Literaturwissenschaft mit einer rezeptionsgeschichtlichen Arbeit über das Marienlied "Wunderschön prächtige"
  • 2005 bis 2008 freie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gesangbucharchiv und als solche beteiligt an folgenden Projekten:
    • Erstellung der „Hymnologischen Nachweise für die Liederkunde zum Evangelischen Gesangbuch“ (im Auftrag der EKD)
    • Autopsie einschlägiger katholischer Gesangbuchbestände in der Schweiz im Rahmen des DFG Projektes „Gesangbuchbibliographie“
    • Erstellung von Lieddossiers für das neue katholische Einheitsgesangbuch (im Auftrag der KBA)
  • Seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Gesangbucharchiv und dort unter anderem für die Forschungskoordination zuständig

Publikationen:

Monographien:

  • „Wunderschön prächtige“ – Geschichte eines Marienliedes. Tübingen und Basel: Francke 2006. (Mainzer Hymnologische Studien, Bd. 18).
  • Mythos Maria. Berühmte Marienlieder und ihre Geschichte. München: C.H. Beck 2014 (mit Hermann Kurzke).

Aufsätze (in Auswahl):

  • Laßt uns erfreuen herzlich sehr. In: Kirchenlied im Kirchenjahr. Fünfzig neue und alte Lieder zu den christlichen Festen. Hrsg. von A. Franz. Tübingen und Basel: Francke 2002, 575-583.
  • „Ich sehe dich in tausend Bildern“: Zur Deutung von Marienbildlichkeit am Beispiel ausgewählter Gesangbuchillustrationen. In: Gesangbuchillustrationen. Beiträge zu ihrer Geschichte. Hrsg. von H. Kurzke und U. Süß. Tübingen und Basel: Francke 2005, 171-190.
  • „Liebe führet Ihn ins Leyd“. Das Motiv des Guten Hirten in der „Trvtz-Nachtigal“ von Friedrich Spee. In: Das Motiv des Guten Hirten in Theologie, Literatur und Musik. Hrsg. von M. Fischer und D. Rothaug. Tübingen und Basel: Franke 2002, 99-116.
  • Konstanz – Freiburg i. Br. – Rottenburg – St. Gallen – Sitten – Basel – Chur – Metz – Nancy – Straßburg – Speyer. In: Geschichte des katholischen Gesangbuchs. Hrsg. von D. Fugger und A. Scheidgen. Tübingen und Basel: Francke 2008, 107-150.
  • Tradition als Mischprozess. Marienlieder im Spiegel der Gesangbuchgeschichte. In: Herder Korrespondenz. Monatshefte für Gesellschaft und Religion, Heft 11. November 2008, 578-582 (mit Hermann Kurzke).
  • Das Liedgut der Heimatvertriebenen in den westdeutschen Diözesen. In: Jahrbuch des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) 20 (2012), 379-397 (mit Ansgar Franz).
  • Verborgene Spuren. Luthers Lieder in katholischen Gesangbüchern. In: Liturgie und Kultur. Zeitschrift der Liturgischen Konferenz für Gottesdienst, Musik und Kunst. 4. Jahrgang 3/2013, 29-39.
  • "Uns rufet die Stunde!" – Die Sammlung "Kirchenlied" von 1938 im Kontext ihrer Entstehungszeit. In: "Wir glauben das Neue" – Liturgie und Liturgiewissenschaft unter dem Einfluss der völkischen Bewegung. Hrsg. von A. Deeg und C. Lehnert. Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2014 (Beiträge zu Liturgie und Spiritualität, Bd. 27), 223-235.