Aktuelles

Huub Oosterhuis-Liedtage vom 11. bis 12. März 2022

Seit mehr als 40 Jahren werden in den Niederlanden regelmäßig „Liturgische Liedtage“ durchgeführt.
Sie stehen unter der Leitung des Komponisten und Dirigenten Tom Löwenthal und werden moderiert durch den Theologen Kees Kok. An diesen „Liedtagen“ werden poetische Texte von Huub Oosterhuis gesungen.

2016 fand ein solcher Liedtag in unserem Bistum zum ersten Mal statt. Jetzt sind Kees Kok und seine Musiker zurück und werden mit den Teilnehmern Neuvertonungen der Psalmen musizieren und biblisch-liturgisch erschließen.

Die Liedtage "Stille Singen. Neue Lieder aus alten Psalmen" finden vom 11. bis 12. März 2022 in St. Joseph in Mainz statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Institut für Kirchenmusik des Bistums Mainz, dem Referat Liturgie des Bistums Mainz, der Katholischen Kirche St. Joseph in Mainz, dem Verein Kultur – Liturgie – Spiritualität e.V. und der Abteilung Liturgiewissenschaft und Homiletik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Weiterlesen "Huub Oosterhuis-Liedtage vom 11. bis 12. März 2022"

Repetitorien Kirchenlied und Tagzeitenliturgie im WiSe 2021/22

Herr Prof. Franz bietet als Vorbereitung auf die Prüfungen Repetitorien zu seinen Vorlesungen an.

Das Repetitorium will Ihnen einen Raum bieten, Fragen und Probleme inhaltlicher Art zum Vorlesungsstoff zu klären.Die Teilnahme wird empfohlen.

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Vortrag über Pessach, Pascha, Ostern online

Für alle, die den Livestream am 13. Dezember verpasst haben: Das Studium generale hat unter diesem Link ein Video mit dem Gemeinschaftsvortrag von Prof. Hieke und Prof. Franz zu "Pessach, Pascha, Ostern" veröffentlicht.

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Wort-Gottes-Feier am 17. Dezember 2021 in der Karmeliterkirche

Die Karmeliten in Mainz laden herzlich ein zu einer Wort-Gottes-Feier mit Musik, Gesang und mit Stille und Gebet in Vorbereitung auf den 4. Advent:

"In diesen Tagen stand Maria auf. Sie wanderte eilig durch das Gebirge in eine Stadt Judäas. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. Und als Elisabeth den Gruß Marias hörte, da hüpfte das Kleine in ihrem Bauch. Elisabeth wurde mit heiliger Geistkraft erfüllt, und sie brach mit lauter Stimme in die Worte aus: 'Willkommen bist du unter Frauen, und willkommen ist die Frucht deines Bauches!'"

Termin: Freitag, 17.12.2021, 18 Uhr
Ort: Karmeliterkirche Mainz
Es gelten die 3G-Regeln. Bitte halten Sie einen Nachweis über Ihren Impfstatus und einen Identitätsnachweis bereit.

Weitere Informationen.

Vom Mythos zum Ritus: Pessach, Pascha, Ostern

Im Rahmen der Interdisziplinären Vorlesungsreihe "Mythen und Rituale – Zur Aktualität kultureller Traditionen" des Studium generale der JGU Mainz kommen am 13. Dezember 2021 der Alttestamentler Prof. Dr. Thomas Hieke und der Liturgiewissenschaftler Prof. Dr. Ansgar Franz zu Wort, die ihrem gemeinsamen Vortrag den Titel "Vom Mythos zum Ritus: Das Beispiel Pessach – Pascha – Ostern" gegeben haben.

Das Alte Testament fasst die Erzählungen vom Pessachfest und die Bestimmungen zu seiner Feier in Texte: Beides, Geschichten und Anordnungen, werden in gleichsam mythischer Urzeit beim Auszug der Kinder Israels aus Ägypten verankert (Exodus 12–13). Im weiteren Verlauf der Bibel werden diese Texte in Kalendern, ergänzenden Vorschriften und wenigen Erzählungen rezipiert. Aus diesen "Ur-Texten" erwachsen zwei unterschiedliche, für die jeweilige Gemeinschaft zentrale "Ur-Feiern": im Judentum das Fest Pessach/Seder (in Verbindung mit dem Fest der Ungesäuerten Brote, Mazzot), im Christentum die Paschavigil/Osternacht. Der Vortrag will den Transformationsprozess untersuchen, wie aus dem erzählten Mythos der Bibel ein vollzogener Ritus der christlichen Glaubensgemeinschaft wird.

Prof. Dr. Thomas Hieke und Prof. Dr. Ansgar Franz
"Vom Mythos zum Ritus: Das Beispiel Pessach – Pascha – Ostern"
Zum Vortragsexposé.

Termin: Montag, 13.12.2021, 18:15 Uhr
Link zum Livestream

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Vigil in der Augustinerkirche am 7. Dezember 2021

© Bistum Mainz, Foto: Berthold Barth

Nachdem es im letzten Jahr eine Zwangspause gab, setzen wir in diesem Jahr unsere Tradition fort, am 7. Dezember in der Augustinerkirche eine Vigil zu feiern.

Der Prophet Jeremia und seine Botschaft stehen dieses Mal im Zentrum:

"Ich habe meine Weisung in ihre Mitte gegeben und werde sie auf ihr Herz schreiben“ (Jer 31,33).

Mit Kerzenlicht, Stille, Gesang und Bibel wollen wir uns im Herzen von Gottes Wort ansprechen lassen.

 

Termin: Dienstag, 07.12.2021, 19-21 Uhr
Ort:  Augustinerkirche, Augustinerstraße 34, 55116 Mainz
Hinweis: Es gilt die 3G-Regel.

Lied des Monats: November

"Wachet auf, ruft uns die Stimme" (Gotteslob 554) von Philipp Nikolai ist das Lied, das auf dem YouTube-Kanal der Pfarrgruppe Bingen zur Einstimmung in die Adventszeit ausgewählt wurde. Musikalisch wird es präsentiert von Stefan Keylwerth vom Bruch (Gesang) und Alexander Müller (Orgel). Ansgar Franz steuert den Liedkommentar bei.

 

Angst und Grauen vorm Tag des Zorns?

Zum Jubiläum des Österreichischen Liturgischen Instituts und seiner Zeitschrift Heiliger Dienst ist mit Heft 3 des 75. Jahrgangs (2021) das Themenheft "Muss das sein?! Was wir im Gottesdienst nicht mehr hören können" erschienen.

Zum Inhalt des Themenheftes.

Darin enthalten ein Beitrag über das Dies irae:

Ansgar Franz
Präzedenzfälle vor dem Jüngsten Gericht
S. 234-244.

Zum Abstract des Artikels.

 

Byzantisierung der melkitischen Liturgie

Martin Lüstraeten hat für die Sonderausgabe der Zeitschrift "Religions" mit dem Titel "Constantinople and its Peripheries: The Mechanisms of Liturgical Byzantinization" einen Beitrag über die handschriftliche arabische Überlieferung des (sabaitischen) Typikons und die möglichen Rückschlüsse daraus für die Byzantisierung der melkitischen Liturgie verfasst:

Martin Lüstraeten, The Source Value of Arabic Typikon-Manuscripts as Testimonials for the Byzantinization of the Melkites, in: Religions 12 (2021), 931. https://doi.org/10.3390/rel12110931

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