Kirchenlieder

Huub Oosterhuis-Liedtage vom 11. bis 12. März 2022

Seit mehr als 40 Jahren werden in den Niederlanden regelmäßig „Liturgische Liedtage“ durchgeführt.
Sie stehen unter der Leitung des Komponisten und Dirigenten Tom Löwenthal und werden moderiert durch den Theologen Kees Kok. An diesen „Liedtagen“ werden poetische Texte von Huub Oosterhuis gesungen.

2016 fand ein solcher Liedtag in unserem Bistum zum ersten Mal statt. Jetzt sind Kees Kok und seine Musiker zurück und werden mit den Teilnehmern Neuvertonungen der Psalmen musizieren und biblisch-liturgisch erschließen.

Die Liedtage "Stille Singen. Neue Lieder aus alten Psalmen" finden vom 11. bis 12. März 2022 in St. Joseph in Mainz statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Institut für Kirchenmusik des Bistums Mainz, dem Referat Liturgie des Bistums Mainz, der Katholischen Kirche St. Joseph in Mainz, dem Verein Kultur – Liturgie – Spiritualität e.V. und der Abteilung Liturgiewissenschaft und Homiletik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Weiterlesen "Huub Oosterhuis-Liedtage vom 11. bis 12. März 2022"

Lied des Monats: November

"Wachet auf, ruft uns die Stimme" (Gotteslob 554) von Philipp Nikolai ist das Lied, das auf dem YouTube-Kanal der Pfarrgruppe Bingen zur Einstimmung in die Adventszeit ausgewählt wurde. Musikalisch wird es präsentiert von Stefan Keylwerth vom Bruch (Gesang) und Alexander Müller (Orgel). Ansgar Franz steuert den Liedkommentar bei.

 

Lied des Monats: Oktober

Die Pfarrgruppe Bingen am Rhein hat sich als "Lied des Monats" für den Oktober das ursprünglich aus Schweden stammende "Stimme, die Stein zerbricht" (Gotteslob 417) ausgesucht. Aufgenommen in der Kapuzinerkirche am Heilig-Geist Hospital in Bingen, wird es von Katharina Schuler (Gesang) und Regionalkantor Alexander Müller (Orgel) vorgetragen und von Prof. Dr. Ansgar Franz kommentiert.

Lied des Monats: Juni

"Das Jahr steht auf der Höhe" (GL 465) ist das Lied des Monats Juni der Pfarrgruppe Bingen.

Es wird in der Kapuzinerkirche am Heilig-Geist Hospital in Bingen präsentiert von Rohat Özkaya (Gesang) und Regionalkantor Alexander Müller (Orgel). Den Liedkommentar steuert Prof. Dr. Ansgar Franz bei.

 

Lied des Monats in der Osterzeit

Als "Lied des Monats" hat sich die Pfarrgruppe Bingen für die Osterzeit einem weiteren Lied angenommen, das von Sonja Haub, begleitet von Alexander Müller, vorgetragen und von Ansgar Franz kommentiert wird.

14.05.2021: Preis dem Todesüberwinder GL MZ 819 - Lied des Monats - Osterzeit

 

Lied zum Advent

Die Pfarrgruppe Bingen knüpft mit einem "Lied zum Advent" an die Reihe "Lied der Woche" an:

13.12.2020: Selig du und hochbegnadet GL MZ 765 – Lied zum Advent

"Mit der Musik, der Auslegung des Liedes, einem Gebet und dem Segen soll ein Moment der Einkehr und der Anregung ermöglicht werden." Der Liedkommentar stammt wiederum von Ansgar Franz.

 

Lied der Woche auf dem YouTube-Kanal der Pfarrgruppe Bingen

 Das "Lied der Woche" ist ein zu der Zeit im Kirchenjahr passendes Lied. Mit der Musik, der Auslegung des Liedes, einem Gebet und dem Segen soll in Zeiten, in denen viele Kirchen geschlossen sind, ein Moment der Einkehr und der Anregung ermöglicht werden.

Den Liedkommentar steuert Ansgar Franz, Professor für Liturgiewissenschaft und Homiletik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, bei. Er ist Mitherausgeber des Buches „Die Lieder des Gotteslob“ (2017).

 

11.06.2020: Gottheit tief verborgen GL 49 (Link)

01.06.2020: Dies ist die Stunde, dies der Tag GL MZ 828 (Link)

21.05.2020: Ihr Christen, hoch erfreuet euch GL 339 (Link)

04.05.2020: Mein Hirt ist Gott der Herr GL 421 (Link)

19.04.2020: Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt GL 323 (Link)

13.04.2020: Bleibe bei uns, du Wandrer durch die Zeit GL 325 (Link)

10.04.2020: Hört das Lied der finstern Nacht GL 288 (Link)

07.04.2020: Wir gehen hinauf nach Jerusalem GL MZ 800 (Link)

29.03.2020: Selig, wem Christus auf dem Weg begegnet GL 275 (Link)

AÖL-Tagung in Mainz vom 13. bis 15. Februar 2020

Die Einheit wächst im Gesang. Die interkonfessionelle Rezeption von Kirchenliedern

Internationale Tagung aus Anlass des 50jährigen Jubiläums der Arbeitsgemeinschaft für ökumenisches Liedgut (AÖL)

13. bis 15. Februar 2020

Singen verbindet – über Grenzen hinweg. Dies gilt auch für konfessionelle Bezüge: Das Evangelische Gesangbuch (1993) und das katholische Gotteslob (2013) weisen eine beträchtliche Anzahl von Liedern der jeweils anderen Konfession auf, einige davon sind längst in beiden Traditionen heimisch geworden. Doch wie ist es dazu gekommen – und welche Aufgaben erwarten uns in Zukunft?

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Ansgar Franz (Mainz); Prof. Dr. Matthias Schneider (Greifswald); Prof. Dr. Franz Karl Praßl (Graz)

Ort: Tagungszentrum Erbacher Hof, Grebenstr. 24-26, 55116 Mainz

Flyer mit dem Programm und den Informationen zur Anmeldung.

Anmeldung bis 30. November 2019

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Sonderheft zum Thema Kirchenlied und Politik

Kirchenlieder sind nicht nur Ausdruck von Frömmigkeit und kultureller Prägung – mit ihnen wurde auch Politik gemacht. Gesangbücher und Lieder wurden von Machthabern funktionalisiert oder zensiert. Indem Kirchenlieder das Reich Gottes und den Himmel besingen, sind sie doch auf der Erde zu Hause, in den Stimmen von Menschen mit ihren Sehnsüchten, Fragen und Überzeugungen. Diese Spannung durchzieht den Kirchengesang als ein kreativer Puls. Grundmuster des Verhältnisses von Glauben und Macht werden in Kirchenliedern anschaulich. In dem Themenheft „Macht und Ohnmacht. Kirchenlied und Politik“ der Zeitschrift „Liturgie und Kultur“ (Volltext) werden die Ergebnisse des zweiten Loccumer Kirchenliedseminars dokumentiert, das sich u.a. mit den Rollen von Kirchenliedern in politischen Auseinandersetzungen sowie mit ihren Metaphern und Klängen in der Deutung von Macht beschäftigte. Darin enthalten:

  • Ansgar Franz / Christiane Schäfer, Vom altkirchlichen Morgenhymnus über das höfische Herrscherlied bis zum nationalen Lied der deutschen Christen, in: LK 10.3 (2019) 6-22.
  • Ansgar Franz, „Man sagt, das Volk sei behext durch die Zauberweisen meiner Lieder“. Die Hymnen des Ambrosius von Mailand als Kampfmittel gegen den Kaiserhof?, in: LK 10.3 (2019) 23-33.