Aktuelles

Den besonderen Umständen im SoSe 2020 geschuldet, werden die Veranstaltungen von den Studierenden im Selbststudium erarbeitet. Die entsprechenden Materialien finden Sie auf der Lernplattform Moodle (https://lms.uni-mainz.de/), auf die Sie mit Beginn des offiziellen Semesters durch Ihre Anmeldung in JOGU-StINe automatisch Zugriff haben.

Wenn Sie Probleme haben, die Daten abzurufen, melden Sie sich bitte bei uns.

Wenn Sie nicht über JOGU-StINe angemeldet sind, können wir Ihnen gerne trotzdem den Zugriff ermöglichen. Melden Sie sich bitte!

Repetitorien zur Prüfungsvorbereitung

Prof. Franz bietet Repetitorien zur Prüfungsvorbereitung zu seinen Vorlesungen an. Hierzu ist ein virtueller Kursraum in den entsprechenden Kursen in Moodle (https://lms.uni-mainz.de) eingerichtet, in den Sie zu den angegebenen Zeit beitreten können.

Tagzeitenliturgie: Di 23.06., 9-10 Uhr (Änderung der Uhrzeit!)

Kirchenlied: Mi 24.06., 10-11 Uhr

Messe + Heilige Zeiten: Do 25.06., 17-19 Uhr (Bei Interesse melden Sie sich bitte bei uns, damit wir Sie hierfür in einen Kurs in Moodle aufnehmen können.)

Lied der Woche auf dem YouTube-Kanal der Pfarrgruppe Bingen

Das Lied der Woche ist ein zu der Zeit im Kirchenjahr passendes Lied. Mit der Musik, der Auslegung des Liedes, einem Gebet und dem Segen soll in Zeiten, in denen viele Kirchen geschlossen sind, ein Moment der Einkehr und der Anregung ermöglicht werden.

Den Liedkommentar steuert Ansgar Franz, Professor für Liturgiewissenschaft und Homiletik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, bei. Er ist Mitherausgeber des Buches „Die Lieder des Gotteslob“ (2017).

11.06.2020: Gottheit tief verborgen GL 49 (Link)

01.06.2020: Dies ist die Stunde, dies der Tag GL 828 (Link)

21.05.2020: Ihr Christen, hoch erfreuet euch GL 339 (Link)

04.05.2020: Mein Hirt ist Gott der Herr GL 421 (Link)

19.04.2020: Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt GL 323 (Link)

13.04.2020: Bleibe bei uns, du Wandrer durch die Zeit GL 325 (Link)

10.04.2020: Hört das Lied der finstern Nacht GL 288 (Link)

07.04.2020: Wir gehen hinauf nach Jerusalem GL 800 (Link)

29.03.2020: Selig, wem Christus auf dem Weg begegnet GL 275 (Link)

10.04.2020: Karfreitagspredigt von Dr. Martin Lüstraeten

Karfreitagsgottesdienst der Katholischen Gemeinde Mariä Himmelfahrt Mainz-Weisenau (Link). Die Predigt beginnt bei 25:58.

Neue Publikationen im Januar 2020

Kirchenlieder sind nicht nur Ausdruck von Frömmigkeit und kultureller Prägung – mit ihnen wurde auch Politik gemacht. Gesangbücher und Lieder wurden von Machthabern funktionalisiert oder zensiert. Indem Kirchenlieder das Reich Gottes und den Himmel besingen, sind sie doch auf der Erde zu Hause, in den Stimmen von Menschen mit ihren Sehnsüchten, Fragen und Überzeugungen. Diese Spannung durchzieht den Kirchengesang als ein kreativer Puls. Grundmuster des Verhältnisses von Glauben und Macht werden in Kirchenliedern anschaulich. In dem Themenheft „Macht und Ohnmacht. Kirchenlied und Politik“ der Zeitschrift „Liturgie und Kultur“ (Volltext) werden die Ergebnisse des zweiten Loccumer Kirchenliedseminars dokumentiert, das sich u.a. mit den Rollen von Kirchenliedern in politischen Auseinandersetzungen sowie mit ihren Metaphern und Klängen in der Deutung von Macht beschäftigte. Darin enthalten:

  • Ansgar Franz / Christiane Schäfer, Vom altkirchlichen Morgenhymnus über das höfische Herrscherlied bis zum nationalen Lied der deutschen Christen, in: LK 10.3 (2019) 6-22.
  • Ansgar Franz, „Man sagt, das Volk sei behext durch die Zauberweisen meiner Lieder“. Die Hymnen des Ambrosius von Mailand als Kampfmittel gegen den Kaiserhof?, in: LK 10.3 (2019) 23-33.

Martin Lüstraeten, „Und wir wissen nicht: Sind wir im Himmel gewesen oder auf der Erde?“. Die Byzantinische Vesper und ihre Genese, in: Dominik Höink / Thomas Bauer / Clemens Leonhard (Hg.), Musik und Religion (Religion und Politik 20), Baden-Baden 2019, 51-71.

 

 

13.-15.02.2020: Internationale Tagung zum Kirchenlied im Erbacher Hof

Unter dem Titel "Die Einheit wächst im Gesang. Die interkonfessionelle Rezeption von Kirchenliedern" findet im Februar 2020 eine Internationale Tagung aus Anlass des 50jährigen Jubiläums der Arbeitsgemeinschaft für ökumenisches Liedgut (AÖL) im Erbacher Hof in Mainz statt. Nähere Informationen finden Sie hier.

Gastforscher aus Tokyo am Gesangbucharchiv

Von Juni 2019 bis März 2020 nutzt Prof. Norio Ueki  ein Sabbatical, um die neueren Entwicklung von Kirchenlied und Gesangbuch im deutschsprachigen Raum seit Erscheinen des Evangelischen Gesangbuchs 1993 zu erforschen. In der Zwischenzeit haben die meisten Kirchen neue Gesangbücher mit neuem Liedgut veröffentlicht (etwa die Altkatholiken 2003, die Baptistischen Gemeinden 2010, die katholische Kirche 2013); die Evangelische Kirche selbst ist gerade auf dem Weg, einen Nachfolger des EG von 1993 zu erarbeiten.
Norio Ueki wurde1963 in Osaka geboren. Er absolvierte von 1982-88 an der National University of Fine Arts and Music in Tokyo (東京藝術大学) eine Gesangsausbildung.  Von 1993-2000 studierte er Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen (mit Schwerpunkten Orgel, Orgelimprovisation, Chor- und Orchesterleitung). Seit 2005 ist er Professor für Hymnologie, Kirchenmusikgeschichte und Chorleitung an der Kunsthochschule der Oberlin-Universität in Tokyo. Er bekleidet das Amt des Universitätsorganisten und ist Vorstandsmitglied von The Japan Society of Liturgical Musicology sowie Mitglied im Gesangbuchausschuss der Japan Evangelical Association for Congregational Singing.